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MV
als erstes Bundesland mit
Wellness-Gütesiegel
Ein ganzes Bundesland ist Vorreiter
für mehr Qualität im Wellness-Tourismus
Urlaub mit Gütesiegel. Diese Idee Mecklenburg-Vorpommerns
sorgt seit Juli 2004 für neue Standards im Tourismus.
Ca. 45 Hotels, Freizeitbäder und Kliniken haben sich
im Frühjahr und Sommer 2004 erfolgreich der Überprüfung
des Deutschen Wellness Verbandes unterzogen, weitere folgen.
M-V hat in diesem Bereich das
größte Wachstumspotenzial aller Bundesländer,
erklärt Lutz Hertel, Vorstandsvorsitzender des Deutschen
Wellnessverbandes. Wir waren überrascht, wie gut
das Angebot ist. Zusammen mit dem Wirtschaftsministerium
in Schwerin und verschiedenen Verbänden der Tourismusbranche
in M-V entwickelten die Wellness-Experten im Frühjahr
2004 die Kriterien zur Vergabe der Zertifikate.
Abweichend vom bislang anspruchsvollen Verfahren
mit des Deutschen Wellnessverbandes mit 750 Prüf-Kriterien
für die Wellness-Spitzenhotelerie wurden die Anforderungen
für das Projekt in Mecklenburg-Vorpommern gelockert mit
dem Ziel, einen geprüften Basis-Standard für Wellness
im Land einzuführen.
Acht Kategorien mit insgesamt 180 Unterpunkten
umfasste der Prüfungskatalog. Darunter Fragen nach Qualität
des Wellnessbereiches, Qualifikation der Mitarbeiter, Verfügbarkeit
des Angebotes und Preis-Leitungsverhältnis. Um
sich Wellness-Hotel zu nennen, reicht es nicht, das hauseigene
Schwimmbad aufzuschließen, verdeutlicht Verbandschef
Hertel. Urlauber müssen die Möglichkeit haben,
von ausgebildeteten Mitarbeitern etwas über gesunde Lebensführung
zu lernen.
Das Wellness-Zertifikat im Mecklenburg-Vorpommern
wird vom Tourismusverband, vom Hotel- und Gaststättenverband,
vom Bäderverband und vom Koordinierungsbüro Gesundheitswirtschaft
gemeinsam getragen.
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Die Voraussetzungen für die
Zulassung zur Wellness-Zertifizierung des Deutschen Wellnessverbandes
e.V.:
Ausrichtung als Wellnesshotel
(überwiegend Wellness-Gäste,
Wohlfühl-Ambiente etc.)
Schmackhafte Vitalküche
überwiegend Frischware, besondere
Wellness-Kost. z.B. fettarm, vegetarisch)
Attraktiver Wellnessbereich
(z.B. Pool, Sauna, Kosmetik, Anwendungs-
& Behandlungsbereich)
Qualifizierte Wellnessprogramme
(ausgewogenes Verhältnis von
Verwöhn- & Aktivangeboten etc.)
Qualifizierte Gästebetreuung
(ausgebildete Fachkräfte, entsprechende
Schulungen für spezielle Methoden)
Verfügbares Wellness-Angebot
(tägl. Zugang zum Wellnessbereich,
Anwendungen min. 5 Tage i.d. Woche)
Schutz vor Tabakqualm
(min. 10% Nichtraucherzimmer, rauchfreie
Bereiche)
Schutz der Umwelt
(Ressourcenschonung, Müllvermeidung,
ökologisches Bewußtsein etc.)
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